Schlecht informierte Eisbären bedrohen nördliche Grenze der USA

Schlecht informierte Eisbären bedrohen nördliche Grenze der USA

Während tausende US-Amerikaner weiterhin verzweifelt versuchen nach Mexiko zu gelangen, ruft Präsident Trump erneut den nationalen Notstand aus, um Mittel für den Bau der Mauer an der kanadischen Grenze zu erzwingen. Das Bedrohungsszenario aus dem Norden: Eisbären glauben Fake-News über den Klimawandel und ziehen nach Süden. Nach der Tortilla-Wall folgt nun die Maple-Sirup-Wall.

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Nancy X (Name der Redaktion bekannt) ist verzweifelt. Seit Tagen ist sie schon entlang der Grenzmauer zu Mexiko unterwegs und versucht ins südliche Nachbarland zu kommen. Nancy ist Diabetikerin. Insulin ist in den USA wie die meisten anderen Medikamente unerschwinglich geworden, seit die ohnehin bescheidenen Mittel des öffentlichen Gesundheitssystems für den Mauerbau abgezweigt wurden. Nun versuchen täglich tausende Menschen die Mauer Richtung Mexiko zu überwinden, um dort ärztliche Behandlung und leistbare Medikamente zu bekommen. “2020 hab ich Trump gewählt”, erzählt Nancy, “ er hat uns die Mauer versprochen und dass sie Drogen, Krankheiten und Terroristen abhalten würde. Jetzt bin ich selber krank und brauche dringend Drogen aber wo sind die Scheiss-Terroristen wenn man sie mal bräuchte um diese verdammte Mauer zu sprengen!”

Inzwischen hat Donald Trump den nationalen Notstand ausgerufen, nachdem der Kongress sich weiterhin weigert, die geforderten Mittel für den Mauerbau an der Nordgrenze zu bewilligen. Der Hintergrund: aus Kanada häufen sich Meldungen von Zusammenstössen mit Eisbären in von Menschen besiedelten Gebieten. Das fortschreitende Abschmelzen des nördlichen Packeises zwingt die Tiere aufs Festland, wo sie sich aus Mangel an Meeressäugetieren neue Beute suchen müssen. Trump ist fest entschlossen diese Invasion aus dem Norden zu stoppen.

Kassandra Schmafu