Extrembergsteiger Chumung „Yeti“ Messner kündigt Besteigung der Seven Solar Summits an
Auf einer Pressekonferenz des marsianischen Alpenvereins hat Extrem-Bergsteiger Chumung „Yeti“ Messner sein neuestes spektakuläres Projekt vorgestellt: als erster Quasi-Mensch will er die legendären „Triple S“, die Seven Solar Summits im Alleingang besteigen.
Mit „Triple S“ werden in der Alpinistenszene die sieben höchsten Berge unseres Sonnensystems bezeichnet. Der Ausdruck geht auf die Seven Summits der Erde zurück also auf die jeweils höchsten Berge der 7 Kontinente auf der Erde (siehe unten). Im späten 20. und frühen 21. Jahrhundert war es eines der prestigereichsten Ziele jeder Bergsteigerin in den erlesenen Kreis derer aufgenommen zu werden, die auf den Gipfeln aller 7 Summits gestanden sind. Chumung Messner, Sohn der Bergsteigerlegende Reinhold Messner und einer Yeti-Frau, hat die 7 Summits bereits in jungen Jahren und als einziger bislang im sogenannten „Yeti-Stil“, also ohne jegliche Bekleidung und Ausrüstung gemeistert. Einer breiten irdischen Öffentlichkeit wurde er durch seine Erstbesteigungen der „Giant Three“ also der drei höchsten Berge des Mars (Olympus Mons 21,9 km, Ascraeus Mons 14,9km, Elysium Mons 12,6km) bekannt. Den Erstbesteigungsversuch des höchsten Gipfels im Sonnensystem, des Rheasilvia Central Peak auf dem Asteroiden Vesta 22km, musste er jedoch wegen zu starkem Sonnenwind abbrechen. Nun plant Messner seine Rückkehr in den Asteroidengürtel. In einem Aufwischen will er aber nicht nur Rheasilvia Central Peak besteigen, sondern gleich alle Seven Solar Summits. Messner befindet sich bereits in seinem Basislager am Fuße des Skadi Mons im Maxwellgebirge auf der Veus. Von dort aus will er das Sonnensystem von Innen nach Aussen bis zum Uranusmond Oberon durchqueren mit jeweiligen Zwischenstopps bei den „Triple S“. Futurenews wird über den Fortschritt seiner ambitionierten Expedition berichten …
Die SEVEN SOLAR SUMMITS:
Genaugenommen werden mit den „Triple S“ nicht einfach die 7 höchsten Berge unseres Sonnensystems (3 davon befinden sich bekanntlich auf dem Mars) bezeichnet, sondern die 7 höchsten Berge auf jeweils 7 verschiedenen in einer Umlaufbahn um die Sonne befindlichen Objekte (Planeten, Planetoide, Asteroide, Monde …). Nach gegenwärtigem Wissensstand zählen folgende Berge (in absteigender Höhe) zu den Seven Solar Summits:
1. Rheasilvia Central Peak / Vesta (Asteroid) 22km

2. Olympus Mons / Mars (Planet) 21,9 km

3. Boösaule Montes / Io (Jupitermond) 18,2 km

4. Equatorial ridge / Iapetus (Saturnmond) 20km

5. Limb Mountain / Oberon (Uranusmond) 11km

6. Herschel Central Peak / Mimas (Saturnmond) 7km

7. Skadi Mons / Venus 6,4km

Da die Triple S vom Fuß bis zum Gipfel gemessen werden, gilt als höchster Berg der Erde in dieser Nomenklatur übrigens der Mauna Kena auf Hawaii. Er ragt zwar nur 4205m über den Meeresspiegel hinaus, ist aber von seinem Fuß bis zum Gipfel 10203m hoch. Der Mount Everest hingegen ragt nur rund 4600m über das umliegende Hochland hinaus. Genaugenommen müsste also der Mauna Kena zu den Triple S gehören.
Die (irdischen) SEVEN SUMMITS
Als Seven Summits gelten die jeweils höchsten Berge der 7 Kontinente
Afrika: Kibo (Kilimantscharomassiv) 5895m
Antarktika: Mount Vinson (Sentinel Range) 4892m
Asien: Mount Everest (Himalaya) 8848m
Australien: Mount Kosciuszko (Great Dividing Range) 2228m
Europa: Elbrus (Kaukasus) 5642m
Nordamerika: Denali (Alaskakette) 6190m
Südamerika: Acongagua (Anden) 6962m
Tireisias Munchausen