ENDLICH OLYMPIA!!!
Innsbruck erhält den Zuschlag für die Austragung der XLIII. Olympischen Sommerspiele 2066

„Soooo geil! Das wird MEGA!“ mit diesen Worten kommentierte die Innsbrucker Bürgermeisterin Edeltraud Arkanović-al-Baghdadi (FPÖ) die Entscheidung des IOC, die 43. Olympischen Sommerspiele 2066 in Innsbruck abzuhalten. 102 Jahre nach den Winter-Spielen 1964 kehrt Olympia also als Sommer-Version zurück in die Alpenmetropole. Auch Landeshauptmann Vladimir Schröcksnadel (ÖVP) zeigte sich begeistert: „Bärig! Olympia werd des Landl gewaltig rockn!“ twitterte er noch in der Nacht der Entscheidung vom Schröcksnadelschen Familiendomizil am Patscherkofel aus. Im Vorfeld hatte es ja hitzige Diskussionen vor allem über den Austragungsort der Segel- und Surfbewerbe gegeben. Diese Querelen sind nun Vergangenheit. Die Bauarbeiten für die Staustufe Fulpmes laufen auf Hochtouren, und laut TIWAG kann schon 2064 mit der Flutung des Stubaitals begonnen werden. Der dadurch entstehende 35km lange Stausee wird vor allem bei Föhnlage den olympischen Seglerinnen und Seglern ein hervorragendes Ambiente bieten. Auf die Frage von Futurenews an den Landeshauptmann, wie man das umstrittene Stauseeprojekt der Stubaier Bevölkerung schmackhaft machen will, antwortete der für seine markigen Sprüche bekannte Vladimir Schröcksnadel gewohnt pointiert: „Früher hat ma über die Stubaier gsagt: Im Winter Skilehrer im Sommer Baggerfahrer! Jetzt hoassts halt: Im Winter Tauchlehrer im Sommer U-Boot Kapitän … har har har!“
Den Zuschlag für die XXV. Winterspiele
2068 erhielt übrigens das Emirat Katar. Das ambitionierte Konzept, die seit der
Fussball WM 2022 ungenutzten Stadien in Indoor-Skihallen umzuwandeln,
hat den IOC offensichtlich überzeugt. „Des isch a
guate Gschicht a nochholtige Soche! In meiner Jugend hat ma sowas Upcycling
gnonnt!“, begründete IOC Langzeit-Präsident Benny Raich die
Entscheidung für Katar.
Somit war die vergangene
Winterolympiade in Kathmandu, bei der ein Großteil der Athletinnen
und Athleten unter Symptomen von Höhenkrankheit litten, wohl die
letzte unter freiem Himmel.
Tireisias Munchausen