China kauft Frau Hitt
Es klingelt wieder in der chronisch leeren Innsbrucker Stadtkassa! Für rund 1200 Bitcoins (ca. 350 Millionen Visegrád-Gulden) hat die Innsbrucker Stadtregierung den Verkauf der Frau Hitt an die Volksrepublik China abgesegnet.

Die Reaktionen auf den ungewöhnlichen
Handel fielen sehr unterschiedlich aus. Während Edeltraud
Arkanović-al-Baghdadi (FPÖ) von
Winterschlussverkauf der Heimat und Verstümmelung unseres
geologischen Ahnenerbes sprach, begrüsste Anakin Steixner (ÖVP)
die mutige
Initative und sprach von
notwendigen Investition
in die Zukunft. In einer
ersten Stellungnahme versprach Bürgermeisterin Demeter
Quinoa-Feldenkrais (Die Grünen), die Mittel würden direkt
in die Aufrüstung der Innsbrucker Skigebiete mit keramischen Ganzjahrespisten fließen. So gedenke man den versiegten Tourismus wiederzubeleben.
Die Chinesische Delegation zeigte sich jedenfalls erfreut über das
Zustandekommen des Deals. Delegationsleiter Ni WinWin hob in seiner Abschiedsrede besonders die antikapitalistische Konnotierung der Frau Hitt hervor. Der Sage nach wurde die einstige Riesenkönigin ja wegen des Frevels, einer Bettlerin einen Stein statt Brot hingeworfen zu haben, versteinert. Das kommunistische China würde es der versteinerten Riesin aber nicht nachmachen, scherzte WinWin, und überwies umgehend die Bitcoins aufs Handy von Quinoa-Feldenkrais. Die markante Steinformation wurde noch am selben Tag
abmontiert und in den Planetary-Nature-Heritage-Memorialpark in der Nähe
von Shenzhen in der Provinz Guangdong transferiert. Dort soll sie einen
würdigen Platz zwischen dem Pão
de Açúcar (Zuckerhut) aus Rio de Janeiro und den Bosnischen
Pyramiden erhalten und kann weiterhin besichtigt und bestiegen werden.
Tireisias Munchausen